Der MTV „Fichte“ war beim Internationalen Deutschen Turnfest

Wenn sich unsere Bundeshauptstadt in letzter Zeit in eine große Bühne voller turnerischer Darbietungen verwandelt hat, dann wird das wohl am Internationalen Deutschen Turnfest vom 3. bis 10. Juni gelegen haben und auch unsere Winser Turnabteilung durfte Teil des großen Ganzen werden.
Gestartet sind wir traditionsgemäß gemeinsam vom Junkerntor in Winsen. Von dort aus ging es direkt zu unserem Zeltplatz nach Berlin-Spandau. Dank des Berliner Ruderclubs Phönix e.V. war uns ein angenehmer und entspannter Aufenthalt möglich, bei dem es an Nichts fehlte.
Nachdem wir dann unsere Zelte errichtet hatten und diese bestmöglich eingerichtet waren, wurden wir zunächst in drei Gruppen eingeteilt, denn neben dem üblichen Programm des Turnfestes sollte uns auch eine vereinsinterne Rallye erwarten. Bereits kurz nach Verkündigung der Aufgaben, konnten wir mit der Erfüllung dieser beginnen, wobei es zum einen darum ging Selfies mit den im Landeanflug befindlichen Flugzeugen zu schießen.
Und eben dieser Auftrag stellte sich schon sehr bald als viel stressiger heraus als zu Anfang angenommen, denn die Aufgabe bestand darin möglichst viele Selfies mit den Flugzeugen zu machen. Einige Selfies von unseren Gruppen sind in unserer Fotogalerie zu sehen.
In den nächsten Tagen folgten sämtliche Wettkämpfe an denen, ohne Ausnahme, alle Mitfahrer unseres Vereins teilnahmen und auch erfolgreich abschlossen. Ob beim gängigen Bodenturnen, im Schwimmbad, beim Sprinten oder bei einer der anderen zahlreichen Disziplinen, unsere Mannschaft machte selbstverständlich überall eine gute Figur. Und das nicht nur jeder für sich auf dem jeweiligen Einzelwettkampf, nein, auch im Wettstreit unserer beiden TGW-Mannschaften, behielten alle Beteiligten stets diese Haltung bei.
Nach kräfteraubenden vier Tagen voller Sport folgte nun unsere lang ersehnte Rallye, bei der wir gruppenintern quer durch Berlin irrten. So steuerten wir, mehr oder weniger zielstrebig, sämtliche Sehenswürdigkeiten der Stadt an und lernten ganz nebenbei noch einige geschichtliche Details der Berliner Vergangenheit kennen. Sogar prominente Persönlichkeiten durften im Rahmen der Rallye Bekanntschaft mit uns machen und sorgten in der Endauswertung für wichtige Extrapunkte. Doch nicht nur unsere Orientierungsfähigkeiten spielten eine große Rolle, sondern wenig später auch wir selbst, als es darum ging ein Turnfest spezifisches Theaterstück aufzuführen. Schlussendlich folgte eine Siegerehrung, bei der glücklicher Weise keiner leer ausging.
Der nächste Tag sollte bereits der Tag unserer Abreise sein, sodass wir sämtliches Gepäck zurück in die Autos verfrachten mussten. Mit vereinten Kräften vollzog sich auch dieses Vorhaben ohne größere Probleme, sodass wir uns schon wenig später auf dem Rückweg befanden. Abschließend erreichten wir das noch bekannte Junkerntor, verabschiedeten uns voneinander und begrüßten unsere Familien. Hinter uns lag eine Woche voller guter Laune und neuen Erfahrungen.

